Radfahren entlang der Donau bedeutet, Geschichte, Natur und Kultur Europas hautnah zu erleben. Auf ihrem Weg vom Schwarzwald bis ans Schwarze Meer legt die Donau rund 2.857 km zurück und durchfließt dabei zehn Länder. Der Donauradweg zählt zu den beliebtesten Fernradrouten Europas – flach, bestens beschildert und gesäumt von Weinbergen, Klöstern, Schlössern und malerischen Altstädten. Auf dieser Reise folgen wir dem Strom von der Wachau bis in die slowakische Hauptstadt Bratislava.
Reiseverlauf:
1.Tag Kärnten – Stockerau Radtour Krems – Tulln mit ca. 42 km
Frühmorgens Abfahrt in Kärnten. In Krems, dem Tor zur Wachau – seit 2000 Teil des UNESCO-Welterbes –, beginnen wir unsere erste Etappe. Über Zwentendorf erreichen wir Tulln, die „Stadt der Blumen“ und Geburtsort Egon Schieles. Busfahrt nach Stockerau zur Nächtigung.
2.Tag Stockerau – Bratislava Radtour Tulln – Orth mit ca. 67 km
Nach dem Transfer nach Tulln folgen wir weiter dem Donauradweg. Die Strecke verläuft durch das Tullnerfeld und vorbei an Korneuburg. Im Nationalpark Donauauen radeln wir auf gut ausgebauten Wegen durch Auwälder, Schilf und Feuchtwiesen, Lebensraum zahlreicher Vogel- und Pflanzenarten. Über Schönau an der Donau erreichen wir Orth an der Donau. Anschließend Busfahrt nach Bratislava und Bezug unseres Hotels im Zentrum.
3.Tag Bratislava; Stadtführung Radtour Orth – Bratislava mit ca. 38 km
Mit dem Bus zurück nach Orth beginnen wir die Radetappe über Hainburg. Der Abschnitt von Hainburg zur Grenze und weiter nach Bratislava verläuft auf meist gut ausgebauten Radwegen und bietet historisch bedeutende Ausblicke, etwa auf die mittelalterliche Burg Hainburg. In Bratislava erkunden wir bei einer Stadtführung die Donaumetropole.
4.Tag Bratislava – Kärnten Radtour Bratislava – Nickelsdorf mit ca. 38 km
Die letzte Etappe verläuft durch die weiten Flussauen südöstlich von Bratislava, wo Donauarme und Feuchtwiesen den Weg säumen. Über Čunovo erreichen wir das Dreiländereck Slowakei–Ungarn–Österreich mit seinem kleinen Skulpturenpark und den modernen Radbrücken im Grenzgebiet. Danach folgen wir dem gut ausgebauten Radweg über Deutsch Jahrndorf bis Nickelsdorf, wo wir die Räder verladen und die Heimreise nach Kärnten antreten.
