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Donauradweg 5. Teil (18.-24.6.2016)

Die Anreise führte uns über Graz und Heiligenkreuz zu einer kurzen Mittagspause in der Nähe von Heviz. Nachdem wir uns gestärkt haben, fuhren wir zu unseren Ausgangspunkt nach Keszthely am Westufer des Plattensees. Die erste Etappe des Radwegs führte uns vorbei an vielen Strandbädern, wo wir hie und da kühle Getränke zu uns nahmen. Fast immer mit wundervollem Seeblick radelten wir in Richtung der Halbinsel Tichany, und kamen wir nach ca. 70 km im Hotel an. Einige von uns haben den Radweg des Öfteren verlassen oder den Ort Tichany besichtigt und sind einige Kilometer zusätzlich geradelt.

Am 2.Tag verluden wir, wie auch an den folgenden Tagen das Gepäck im Bus und los ging es in Richtung Siofog. Mit Hilfe einer gutgemeinten Regel (rechts Plattensee und links die Hauptstraße) erreichten wir bei leichten Regen und einer Durchfahrt des Vergnügungsparks das Hotel in Siofog. Einige von uns nahmen noch ein erfrischendes Bad im Plattensee. Die Räder haben wir noch am selben Tag im Radanhänger verstaut, da wir am nächsten Tag mit dem Bus nach Budapest fuhren.

Nach dem Frühstück begaben wir uns auf die zweistündige Reise in die Hauptstadt von Ungarn – Budapest. Am Endpunkt der letztjährigen Etappe nahmen wir die Tour an der Donau wieder auf. Leider war es etwas schwierig aus Budapest hinaus zu finden. Die Beschilderung war nicht zureichend bzw fehlten einige Schilder oder waren verwachsen. Dies führte uns einige Male in die Irre. Nach ca 60 km suchten wir Hilfe bei einer deutschsprechenden Ungarin, die uns viel Glück auf den Weg nach Dunaujvaros (noch ca. 40 km) wünschte. Gemeinsam beschlossen  wir den Rest der Strecke im Bus zurückzulegen, da bereits 17:30 Uhr war.

Der 4. Tag begann mit einer kurzen Rundfahrt durch das Industriegebiet von Dunaujvaros bis der Busfahrer vorschlug nach Dunauvecse zu fahren um uns direkt am Radweg abzusetzten. Wir fuhren los und waren recht erstaunt über den Zustand und die Aussicht am Donauradweg. Dieser führte uns teils direkt am Damm der Donau entlang oder auf kaum befahrenen Landstraßen. Wir waren glücklich mit der Fähre über die Donau nach Paks überzusetzen. Auf dem Weg zum Hotel machten einige noch einen Abstecher zum Ersten Ungarischen Atomkraftwerk, Parks, welches seit über 50 Jahren in Betrieb ist .

Der fünfte Tag wies laut Beschreibung ca 90 km auf. Der Busfahrer war mit dem Bus ca 35 km voraus gefahren und stellte dort den Bus ab um den Radlern, die der Hitze bzw der Streckenlänge nicht gewachsen waren, Hilfe in Form von Getränke oder Einstiegsmöglichkeit in den Bus anzubieten. Der Großteil der Radler fuhr nach Baja (wieder 45 km) weiter und stärkten sich im Jachthafen von Baja mit einem kühlen Getränk. Nun stieg auch der Rest in den Bus ein und genoss die Fahrt in das Hotel nach Mohacs, direkt an der Donau. Einige entspannten im SPA-Bereich des Hotels, ehe wir das Abendessen im klimatisierten Speisesaal einnahmen. Es war wunderschön während des Essens die Aussicht auf den Jachthafen und die Donau im Sonnenuntergang zu genießen.

Wie jeden Tag starteten wir um 9:00 Uhr in Richtung Osjek. Kurz nach dem Start nach ca 10 km überquerten wir die Grenze nach Kroatien. Im Zentrum von Zmajevac hat der Bus auf uns gewartet. Bevor wir ins Hotel nach Osjek gefahren sind, haben wir die verlorenen Kalorien in einem schönen und kühlen Weinkeller wieder aufgefüllt. In Osjek erwartete uns, wie die Tage zuvor, ein schönes Hotel der 4-Sterneklasse, direkt an der Drau – ja Drau. Auch diesen Hotel war mit einem großen SPA-Bereich ausgestattet. Das Abendessen nahmen wir hoch über der Drau auf der Terrasse im neunten Stock ein.

Am letzten Tag dieser wunderschönen Radreise starteten wir wiederum um 9:00 Uhr mit einer Stadtführung durch die Innenstadt von Osjek und der Burg von Osjek, welche einen Stadtteil bezeichnet. Bald darauf nahmen wir Abschied von Ungarn und der Donau sowie Kroatien und Drau und traten die Heimreise an. Am späten Nachmittag stärkten wir uns noch in Slowenien ehe wir am Abend wieder sicher und gesund zu Hause ankamen.


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