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Bericht Wandern im Berchtesgadener Land (11.-14.7.2016)

Ein früher Start in St. Veit, führte uns über  Klagenfurt und Villach nach Spittal und durch den Katschberg- und Tauerntunnel zur gleichnamigen Raststätte, wo wir eine späte Frühstückpause einlegten. Weiter über die Autobahn welche wir in Grödig verließen erreichten wir unseren Ausgangspunkt die Kugelmühle. Wir sahen dem Wasser zu, wie es aus Quadern, die in Mühlsteinen lagen, Kugeln entstanden. Das Wasser war glasklar und kam direkt aus der Almbachklamm die wir jetzt durchwanderten. Wir sahen einige schöne Wasserfälle, viele Schluchten die vom Wasser im Laufe der Zeit ausgehöhlt wurden. An Ende der Klamm ist ein Stausee mit dessen Hilfe und Wasser in früheren Zeiten das Holz ins Tal befördert wurde. Als wir die Wallfahrtskirche Ettenberg erreichten, machten wir eine kurze Pause unter einem Lindenbaum. Der Abstieg gestaltete sich als ein etwas steiler und über viele Holzstufen führender Pfad. Glücklich kamen wir wieder im Tal an, stärkten und kurz und fuhren in unser Hotel. Ein typisches Abendessen – Schweinebraten mit Sauerkraut – rundete den ersten Tag wunderschön ab.

Heute starteten wir in der Ramsau bei Berchtesgaden beim Gasthaus Zipfhäusel und wanderten auf den über 100 Jahre alten Soleleitungsweg zum Gasthaus Gerstreit. Hier mussten wir einen kurzen Regen abwarten um dann den „Toten Mann“ (1391m) zu erklimmen. Nach kurzem Aufenthalt am Gipfel machten wir uns bereit für den Abstieg. Rund 500 Höhenmeter unter dem Gipfel hielten wir Einkehr auf der Raststätte Söldenköpfl. Weitere 100 m bergab erreichten wir wieder unseren Bus, der uns sicher wieder ins Hotel brachte.

Am dritten Tag starteten wir bei leichtem Regen direkt vom Hotel (ca 500m) aus in Richtung Krankenhaus und weiter nach Maria Gern. Von dort aus stiegen wir ganz sanft zur Kneifelspitze (1205m) auf. Am Gipfel stärken wir uns, ehe wir den Rückweg antraten. Der Abstieg war wegen der feuchten Erde, Wurzeln und Felsen nicht ganz einfach. Dank unseres umsichtigen Wanderführers, Peter Hafner, kamen wir bei leichtem Regen wieder im Tal gut an. Mit dem Bus fuhren wir dann an den Königsee und flanierten auf der Seepromenade. Am späten Nachmittag erreichten wir wieder unsere Unterkunft und freuten uns schon auf das Abendessen.

Der letzte Tag begann auch mit leichtem Regen und wir verluden nach dem Frühstück das Gepäck. Wir fuhren Richtung Ramsau bei Berchtesgaden in den Nationalpark, wo wir uns das Museum ansahen. Da es noch immer regnete stiegen wir in den Bus und fuhren auf die  österreichische Seite der Seisenbergklamm. Diese bewältigten wir von Weissenbach nach Hintertal und hatten super schöne Einblicke in die Gewalt der Natur. Wilde Wasser stürzten neben uns in die Tiefe und der Himmel war vor lauter überhängende Felsen nicht zu sehen. Eine letzte Stärkung in  Hintertal war das Ende dieser schönen Wandertage. Danach taten wir die Heimreise an und erreichten am späten Nachmittag glücklich und gesund unsere Heimatorte. Es waren einfach vier wunderschöne Tage in Berchtesgaden.


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